Nutze den Bärenmarkt

Nutze den Bärenmarkt
13. Mai 2016 CONREN Research

 

bär

  • Märkte bewegen sich in Zyklen – Zyklen verschiedener Märkte laufen aber nicht synchron
  • Bärenmärkte bieten große Chancen
  • Längere Zeiträume gar nicht investiert zu sein, ist leider in aller Regel keine Lösung
  • wichtig ist: flexibel, ohne starre Referenzgrössen (Benchmarks etc.) investieren zu können

Wie Sie unserem Marktberichten entnehmen können, glauben wir, dass 2016/2017 schwierige Märkte sowohl fü Aktien als auch für Renten werden könnten. Vor diesem Hintergrund wurden wir von einigen unsere Investoren gefragt, ob bzw. wo wir in diesem Szenario dann überhaupt noch investieren würden.
Erlauben Sie bitte ein paar Überlegungen von unserer Seite hierzu:
Märkte bewegen sich in in Zyklen – Zyklen verschiedener Märkte laufen aber nicht synchron
Wir glauben, dass sich Märkte in Zyklen bewegen. Die Zyklen verschiedener Märkte (z.B. Aktien- und Rentenmärkte) laufen aber nicht zwingend synchron. Auch daher ist es für uns wichtig flexibel, ohne starre Referenzgrössen (Benchmarks), investieren zu können. Korrelationen verschiedener Assetklassen können in Krisenzeiten zwar gegen eins laufen (d.h. alles bewegt sich in dieselbe Richtung), über mittelfristige und langfristige Zeitabschnitte betrachtet ist das aber eher nicht der Fall.
Bärenmärkten bieten große Chancen
Auch oder gerade in Bärenmärkten wird es immer wieder Möglichkeiten für gute Investments geben und diese wahrzunehmen ist ein wichtiger Teil einen Bärenmarkt bestmöglich zu überstehen. Turbulente Zeiten bieten aktiven Managern auch immer Chancen – solange sie ausreichend flexibel sind.
Längere Zeiträume gar nicht investiert zu sein, ist leider in aller Regel keine Lösung
Aus unserer Erfahrung ist es sehr schwer, bis unmöglich ein perfektes Timing hinzubekommen: zum oder nahe dem Höchstpunkt aus dem renditestärksten Asset aussteigen, um dann wieder zum Tiefpunkt in den dann renditestärksten Vermögenswert einzusteigen. Das ist aber nicht realistisch und ein Bärenmarkt funktioniert, nach unsere Überzeugung, so nicht. Ein binäres Vorgehen (z.B. Cash auf 100% zu setzten und dann wieder voll zu investieren) ist unrealistisch und kein Erfolgsmodell an den Kapitalmärkten.
wichtig ist: flexibel, ohne starre Referenzgrössen (Benchmarks etc.) investieren zu können
  • Benchmark-nahes, passives und automatisierten birgt in Bärenmärkten mitunter hohe Risiken
  • Wichtig für uns ist, dass uns die CONREN Anlagestrategie – im Gegensatz zu anderen strikte nach Benchmark ausgerichteten Portfolios – die Möglichkeit bietet, wirklich aktiv zu mangen und zum Beispiel auch einmal signifikante Kassenbestände zu halten oder Investments über Derivate abzusichern.
  • Für den langfristigen Anlageerfolg wichtig ist, dass man Positionen auch in einer Korrektur antizyklisch aufzubauen beginnt, um die Baisse möglichst optimal zu nutzen.
  • Niemand kennt die Zukunft: keine Prognosemodelle von hochbezahlten Ökonomen von Großbanken und natürlich auch wir nicht. Auch wenn wir im Rahmen unserer Anlagestrategiefindung ein klares Bild zeichnen, können wir doch nicht wissen, welches Szenario sich genau, in welcher Abfolge und in welcher Heftigkeit entfaltet. Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unsere Investoren und können daher nicht blind bzw. im Autopilot auf unser Szenario mit der für uns höchsten Wahrscheinlichkeit setzen, sondern müssen das Portfolio für verschiedene Szenarien sichern und permanent aktiv, mit dem in den letzten Jahrzehnten erworbenen Erfahrungen, immer wieder anpassen. Das heißt für uns: Portfolien intelligent für verschiedene Szenarien zusammenzusetzen und permanent zu kontrollieren.

    “Bull markets are born on pessimism, grow on scepticism, mature on optimism, and usually die on euphoria” Sir John Templeton

    „If something ends, we must think that something begins.“ Rudolf Steiner, Quoted in Jorge Luis Borges Blindness

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